Unsere Firmengeschichte – Von der Gründung bis zur Gegenwart

Der Weg zur Firmengründung

Im Jahre 1989 ging für viele Bild als Symbol zur GrenzöffnungMenschen ein Traum in Erfüllung, denn die innerdeutsche Grenze öffnete sich auf friedlichem Wege und im folgenden Jahr vereinigten sich die beiden deutschen Staaten, DDR und BRD wieder zu einem Land.

Für Detlef Radke, den Gründer des Radke Verlages, bedeutete dies einen unvorstellbaren Umbruch. Die Einführung der DM in der noch DDR führte letztendlich dazu, dass aufgrund von fehlenden Absatzmärkten, sein Arbeitsplatz gefährdet war. Was sollte nun werden, abwarten, bis man in die Arbeitslosigkeit rutscht oder sollte man sich einen Traum erfüllen und sein Hobby, die Fotografie, zu einem neuen Beruf machen? Er entschied sich für Letzeres und gründete im August 1990 den Radke Verlag. Für jemanden, der in einem völlig anderen Wirtschaftssystem groß geworden ist, war der „Kopfsprung in die Marktwirtschaft“ ein echtes Wagnis, aber die Jahre zeigten, dass es sich gelohnt hat, denn der Radke Verlag konnte sich bis heute auf dem Markt behaupten.

Die ersten 10 Jahre

Für die ersten Karten lieferte Detlef Radke Fotografien an einen bekannten Ansichtskartenherausgeber und bekam die fertigen Ansichtskarten geliefert. Da der Verlag ja in direkter Konkurrenz zur diese Firma stand,  wurde die Vorgehensweise nicht lange beibehalten.
Der Verlagsleiter ging dazu über, sich die Bilder von einer Lithografiefirma scannen und nach eigenen Wünschen  layouten zu lassen, bis er sich einen eigenen Mac-Computer kaufte und das Layout selbst übernahm. Bereits im Jahr 1990 konnten 71.000 Ansichtskarten und nach fünf Jahren 1.972.000 herausgegeben werden. Die 5-Millionen Marke überschritt der Verlag bereits zum 10-jährigen Firmenjubiläum. Neben den allgemeinen Orts-Ansichtskarten, wurden aber bereits in der Anfangszeit individuelle Printmedien für Kunden erstellt.
Die Produktpalette erweiterte sich im im Laufe der Zeit immer mehr. Neben Ansichtskarten gab der Verlag auch diverse Broschüren, Leporellos Aufkleberkarten heraus.

Eine der frühen herausgegebenen Ansichtskarten

Eine der ersten herausgegebene Ansichtskarte von Schwerin

Die weitere Entwicklung, bis in die Gegenwart

Das Jahr 1999 brachte wieder einige große Veränderungen für den Radke Verlag und Detlef Radke persönlich. Er heiratete und erweiterte seinen Verlag um eine Angestellte, nämlich seine Ehefrau. Glücklicherweise hatte sie gerade eine Weiterbildung zur „Multimediantwicklerin für neue Bildungsmedien“ abgeschlossen. Bestandteil dieser Weiterbildung war unter anderem das Programm Photoshop, so dass sie Detlef Radke gut unterstützen konnte und von nun an waren der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt.
Seine Frau, Martina Radke nahm im Jahr 2001 an Kursen zu HTML teil und erstellte dann die erste Internetseite des Radke Verlages, allerdings noch mit HTML 4. Durch den Wandel in das Digitale Zeitalter, in dem das Verschicken einer Ansichtskarte zum Teil durch WhatsApp ersetzt wurde, erweiterten wir unsere Produktpalette und Geschäftsfelder. Dies hängt mit einer weiteren Fortbildung von Martina Radke zusammen, aber dazu lesen Sie mehr auf der Seite, wo wir unser kleines Team vorstellen. Wir bieten nun auch die Programmierung und Gestaltung von Internetseiten, sowie weitere Dienstleistungen an.

Ansichtskarte Kü49

Ein neues Layout von 2018 – Ansichtskarte Kühlungsborn Kü49